| es ist ein Grund, weshalb nord-kids mit LEGO zusammenarbeit
LEGO gegen Kinderarbeit!
LEGO Company
Produktionsorte
* Hauptsächlich aus Dänemark und der Tschechischen Republik, China und Osteuropa.
Unternehmenspolitik
Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?
* Die LEGO Company hat im Jahre 1997 einen Verhaltenskodex für das eigene Unternehmen und deren Zulieferer erstellt. Alle Unternehmen die Produkte mit dem LEGO Logo oder Teile dafür produzieren oder liefern sind dazu verpflichtet diesen einzuhalten. Die LEGO Gruppe fordert von ihnen eine schriftliche Erklärung, die die Einhaltung der Standards garantiert und die dem LEGO Konzern jederzeit das Recht einräumt Kontrollen vor Ort vorzunehmen.
* Im Verhaltenskodex steht zum Verbot von Kinderarbeit: //”Die LEGO Gruppe ist nicht gewillt, Geschäftsbeziehungen mit Zulieferern zu pflegen, die Kinder als Arbeitskräfte ausbeuten. Kinderarbeit ist wie folgt zu definieren: Beschäftigung einer Person unter 16 Jahren in Vollzeitarbeit, bzw. Beschäftigung einer solchen Person, die gemäß der jeweiligen nationalen Gesetzgebung nicht das für eine Vollzeitbeschäftigung erforderliche Alter aufweist oder noch schulpflichtig ist.”
* Im Jahre 2003 bekam die LEGO Company den Titel “guter Kauf” von der englischen Verbraucherorganisation “Ethical Consumer” verliehen. Das Unternehmen bekam die Note 7 auf einer Skala bis 8 für die Umsetzung des Verhaltenskodex.
* Lego ist Mitglied ICTI CARE Process, einer Initiative des Weltverbands der Spielzeugindustrie (ICTI). Es handelt sich dabei um ein ethisches Herstellungsprogramm mit dem Ziel, faire Arbeitnehmerbehandlung und sichere Arbeitsbedingungen zu gewährleisten.
* Die LEGO Group schloss sich 2003 als erster Spielzeughersteller der von Kofi Annan ins Leben gerufenen Initiative der Vereinten Nationen „Global Compact“ an.
Kontrollen
Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?
* Alle Unternehmen die für die LEGO Company produzieren oder sie beliefern werden von unabhängigen Prüfern der Firma CSCC (Cal Safety Compliance Corporation) überwacht. Im Moment sind davon allerdings Skandinavien und die USA ausgenommen. Des weiteren wurde ein neues Beurteilungssystem eingeführt, um Informationen über zukünftige Lieferanten zu erhalten.
* Stellt sich bei der Überprüfung heraus, dass die Betriebe die vereinbarten Richtlinien nicht einhalten, müssen die Hersteller in Zusammenarbeit mit der LEGO Company einen Aktions- und Zeitplan erstellen, um die aufgedeckten Missstände zu beseitigen. Später erfolgt ein Wiederholungsbesuch um die Umsetzung der Aktionen zu begutachten. Wenn z.B. die Prüfer bei einem Besuch keinen Zutritt zu einem Produzenten erhalten, werden die Geschäftbeziehungen beendet. Die LEGO Gruppe selbst unterzieht sich alle zwei Jahre einer externen Prüfung durch Geschäftspartner. Alle Geschäftspartner können Prüfberichte anfordern.
* Das österreichische Testmagazin “Konsument” führt regelmäßige Ethiktests verschiedener Produkte durch. Im Winter 2004 wurden sechs Spielzeugmarkenhersteller, die ihre Produktion nach China ausgelagert haben, genauer betrachtet. Der Verein für Konsumenteninformation kam zu dem Ergebnis, dass die gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen nicht immer ganz den Versprechungen in ihren eigenen Verhaltenskodices entspricht. Viele Konzerne halten die vereinbarten sozialen Mindeststandards nicht ein. Alle Unternehmen – mit Ausnahme der LEGO Gruppe und einem anderen Konzern – zeigten großen Widerwillen gegenüber den Besichtigungen ihrer Betriebsstätten. Das Fazit der Untersuchungen ergab, dass die Arbeitsbedingungen in allen Betrieben schlecht seien. Jedoch gab es bei keinem der getesteten Produzenten Anhaltspunkte für Kinderarbeit.
Die LEGO Company wurde am besten bewertet.
Vorwürfe
⃰⃰ Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?
In direktem Bezug auf dieses Unternehmen bzw. diese Marke sind uns keine Vorwürfe zu Kinderarbeit bekannt.
Soziales Engagement
Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?
* Die LEGO Gruppe hat sie sich als erster Spielzeughersteller dem “Global Compact” angeschlossen.
* Um das Hauptanliegen des Konzerns, das Recht von Kindern auf Spielen, zu verwirklichen, wurde eine Vereinbarung mit dem Danish Institute for Human Rights getroffen. Ein Teil des sozialen Engagements der LEGO Gruppe besteht aus der Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund “Save the Children”. Gemeinsam sollen Schulen in Entwicklungsländern errichtet werden. Weiteres Engagement weist man mit der eigens gegründeten Stiftung “The Right to Play for All” auf. Hier werden die nötigen finanziellen Mittel durch Spenden beschafft um gemeinnützige Projekte zu unterstützen. Im Jahre 2004 kooperierte LEGO mit der Organisation “National Children’s Home” (NCH), der größten englischen Kinderhilfsorganisation.
* LEGO unterstützt wohltätige Hilfsorganisationen und Vereine durch Spenden von Spielzeug
Alle Angaben nach unserem Wissensstand vom: 29. November 2010 00:02
Quelle: www.aktiv-gegen-Kinderarbeit.de |