Zunächst wurde der Raum komplett entkernt, die
vorhandenen Fliesen wurden abgeschlagen und die alten
Bodenfliesen herausgeschlagen. Die neuen großformatigen Fliesen aus
der IRIDIUM-Serie erfordern eine gründliche Vorbereitung des
Untergrundes. Boden- und Wandunebenheiten wurden mit Spachtelmasse
und Bodenausgleichsmasse begradigt. Leitung zur Steckdose wurde
unter das Waschbecken gelegt.
Zentrales Objekt im Raum wird der große
SYPHON II
Waschtisch von
WET, der aufgrund eines kleinen Abplatzers an der rechten Seite vor
Verlegung der Fliesen eingebaut wird. Das rechte Hahnloch wird mit
einer Armatur aus der Serie FANTINI PLANO bestückt. Die
Ablaufkonstruktion macht es möglich, dass unter dem Waschtisch kein
Siphon sichtbar störend erscheint.

Um dem Raum eine
indirekte Helligkeit zu geben, wurde auf dem Abwasserleitungskasten
des WC über gesamte linke Wand eine Glasbausteinwand gesetzt. Da
das Stand-WC aus der LA FONTANA Serie
von ART CERAM verwendet wird, hat die Wand
keine tragende Funktion zu erfüllen. Die Wand wird mit
Halogenleuchten hinterleuchtet, die über ein mittig integriertes
horizontales Regalfach aus dunklen Laminatpaneelen zugänglich sind. Der Unterputz-Spülkasten
aus dem Baumarkt wurde dazu neben das WC gesetzt und verkleidet.
Um das carbonähnliche Streifenmuster der
IRIDIUM Fliesen
von
VIVA-Ceramica voll zur Geltung kommen zu lassen, wurden unter dem
Waschtisch zwei indirekte Niedervolt-Halogenleuchten platziert.
Accessoires aus der
Serie 9800
von Rubinetterie 3M
(Treemme)
sowie
ein Doppelspiegel
SWING 5050
von WET komplettieren die geometrisch
ausgerichtete Einrichtung.

Der Raum wirkt nun
durch die effektvolle Beleuchtung und den gewollten Kontrast
zwischen Objeken und Wänden trotz der dunklen Wandbeläge viel
größer und einladender als zuvor. Der Abluftventilator ist
nun separat durch einen Schalter unter dem Waschtisch bedienbar, und
wird somit nur selektiert in Betrieb genommen.
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