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Warenkunde und Materialinformationen
Folgende Materialien werden in unseren Textilprodukten verwendet:
Baumwolle:
Baumwolle ist eine Naturfaser.
Sie wird aus den Samenhaaren der subtropischen Baumwollpflanze gewonnen. Reine Baumwolle ist extrem saugfähig, atmungsaktiv, reißfest.
Kleidungsstücke aus Baumwolle sind meistens problemlos in der Maschine zu waschen.
Polyester:
Polyester gehört zu den synthetischen Fasern.
Polyestergarne sind sehr viel gleichmäßiger als Naturfasern. Texturiertes Polyester ist wärmeisolierend. Glatte Fasern hingegen kühlen angenehm. Dadurch kann aus Polyester ebenso ein wärmender Pullover wie kühlende Sommerbekleidung hergestellt werden. Aufgrund der hohen Elastizität und geringen Knitterneigung ist Polyester besonders pflegeleicht.
Kurz gesagt: Ein besonders vielseitiges und praktisches Material, mit dem Sie sicherlich viel Freude haben werden.
Polyacryl
Polyacrylnitril ist ein synthetischer Faserstoff, der aus Acrylnitril hergestellt wird. Polyacrylnitril wird wegen seines wollartigen Charakters bei Pullovern, Winterkleidung (u.a. Pelzimitationen) und Heimtextilien (Decken) eingesetzt. Polyacrylnitril wird gern mit Wolle oder Baumwolle gemischt, um diese Textilien pflegeleichter zu machen, wird aber auch allein verarbeitet.
Nylon
ist ein genereller Sammelbegriff für Polyamide (siehe hierfür auch Polyamid und Polyester). Nylon hat von allen gängigen Textilfasern die höchste Reiß- und Scheuerfestigkeit. Der Schmelzpunkt liegt bei 250°C, und die Faser nimmt ca. 4% des Eigengewichts an Wasser auf. Spezifisches Gewicht 1,14 g/cm3. Laut der gesetzlichen Textilkennzeichnung ist Nylon (oder Polyamid) die Bezeichnung für Fasern aus synthetischen linearen Makromolekülen, deren Kette sich wiederholende Amidbindungen aufweist, von denen mindest 85% an lineare aliphatische oder zykloaliphatische Einheiten gebunden sind.
Wolle
Wolle war, was heute Fleece ist: die Allround-Funktionsfaser! Sie nimmt bis zu 40% des eigenen Gewichts an Feuchtigkeit auf, ohne Isolationsvermögen einzubüßen. Ihr Manko: im Vergleich schwer (und wird durch gespeicherte Feuchtigkeit stets schwerer) und nicht scheuerfest. Für Reisende u.U. trotzdem ideal, denn Gestricke aus Wolle sind knitterfrei. Deutliche Unterschiede in der Qualität. Antifilz-Ausrüstung: die mikroskopisch kleinen Schuppen jeder Wollfaser werden chemisch mit einem hauchdünnen Kunstharzfilm überzogen, so können sie sich nicht mehr ineinander verhaken. Produkte mit dieser Ausrüstung sind in der Maschine waschbar. Gewalkte Wolle ist ein um etwa 40% geschrumpftes (leicht verfilzt) und wieder mit natürlichem Wollfett Gestrick; Zeichnung der Maschen ist erkennbar. Filz aus einzelnen Wollfasern unter Feuchtigkeit, Reibung und Wärme gewonnener, dichter Vlies, kein Gestrick! Nahezu windddicht, beste Isolation, scheuerfest, schwer. Lambswool: Wolle der ersten Schur, von max. sechs Monate alten Schafen. Merinowolle ist die feinste Wolle, die es gibt. Ausschlaggebend für die Bewertung ist die Länge der Faser, die Dicke, der Glanz und die Kräuselung (Elastizität). Reine Schurwolle ist die neue, direkt vom lebenden Schaf geschorene Wolle; unbehandelt, daher ist das natürliche Wollfett noch vorhanden. Das Wollsiegel garantiert beste Qualität mit einer Toleranz um 5%. Artikel mit Combi-Wollsiegel bestehen aus mindestens 60% neuer Schurwolle, restliche Fasern müssen bezeichnet sein. Nicht gekennzeichnete Artikel können aus recycelter Wolle (Reißwolle) bestehen oder mit einem deutlich höheren Anteil Chemiefasern gemischt sein. Der Handel ist verpflichtet, den Verbraucher über die Zusammensetzung von Textilien aufzuklären! Damit nicht jeder nach seiner Fasson wahllos kennzeichnet, gibt es hierzu das Textilkennzeichnungsgesetz (TK). So erkennen Sie anhand eingenähter Lable die Faserqualität. Laut der gesetzlichen Textilkennzeichnung ist Wolle die Bezeichnung für Fasern vom Fell des Schafes (Ovis aries). Die Bezeichnung "Wolle" darf auch zur Benennung eines Gemisches aus Fasern von der Schafschur und aus Haaren der folgend aufgelisteten Tiere verwendet werden: Alpaka, Angora, Biber, Fischotter, Guanako, Kamel, Kaschgora, Kaschmir, Lama, Mohair, Vikunja, Yak. Entweder mit oder ohne der zusätzlichen Bezeichnung "Wolle" oder "Haar", wenn die Wolle von den entsprechenden Tieren stammt; Alpaka, Angora-Kaninchen und -Ziege, Biber, Fischotter, Guanako, Kamel, Kaschgoraziege (Kreuzung zwischen Kaschmir- und Angoraziege), Kaschmirziege, Lama, Vikunja, oder Yak.
Polyamid:
Polyamid gehört zu den synthetischen Fasern.
Sie ist federleicht, dabei extrem reiß- und scheuerfest. Durch die geringe Knitterneigung ist Polyamid besonders pflegeleicht. Wasser perlt fast vollständig ab.
Verwendet wird Polyamid unter anderem für Sport- und Wetterbekleidung, Damenstrumpfhosen, Bademoden (in Kombination mit Elasthan), textile Bodenbeläge, Schirmstoffe und Duschvorhänge.
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