Tipps zur Schmuckpflege
Schmuck soll Sie schmücken. Wenn Sie Hausarbeiten verrichten, legen Sie Ihren Schmuck daher bitte grundsätzlich ab, auch, wenn Sie mit Wasser und Chemikalien arbeiten, mit Dampf, Fetten oder Ölen in Kontakt kommen, Sport treiben, sich waschen und duschen, bei der Gartenarbeit, beim Basteln etc., um ihn vor chemischen und mechanischen Einflüssen zu schützen.
Wichtig ist auch, abends vor dem Schlafengehen, den Schmuck abzulegen.
Beim Anlegen von Schmuck sollten Sie stets auf einwandfreie Funktion der Verschlüsse achten, um so einen Verlust zu verhindern. Ohrschmuckmuttern müssen immer genügend stark eingestellt sein, damit sie nicht vom Stift rutschen können.
Armbänder und Armreife sollten über einem Tisch angelegt werden, damit sie nicht auf den Boden fallen.
Wie der menschliche Körper, so kann auch der Schmuck auf bestimmte Umwelteinflüsse reagieren:
Je nach Luftfeuchtigkeit, Kohlendioxid und Schwefelgehalt der Luft oder durch Körperschweiß, Parfüm und Hautcreme kann Gold- und Silberschmuck oxidieren, d.h. sich dunkel verfärben.
Einzelne Edelsteine sind empfindlich gegen starke Sonnen- und Lichteinwirkung. Auch kann eine zu trockene Lagerung zu Rissen führen. Besonders empfindlich sind Korallen, Opale, Smaragde und Perlen.
Perlen sind grundsätzlich sehr empfindlich gegen Sprays und Parfums. Sie sollten Perlenschmuck erst ganz zum Schluss anlegen, wenn Sie mit dem Make-up fertig sind. Perlen sollten separat in Tüchern/Taschen aus Stoff oder Leder aufbewahrt werden. Perlen benötigen regelmäßige Pflege.
Lapislazuli, Türkis und Malachit sollten nie mit Chemikalien in Berührung kommen. Nehmen Sie für die Pflege ein feuchtes, weiches Tuch.
Metallschmuck können Sie in warmem Wasser, dem etwas Spülmittel zugesetzt wurde, reinigen.
Silberschmuck läuft manchmal schon während des Aufbewahrens an. Als kleiner Tipp: Nehmen Sie kleine, dicht abschließbare Plastiktüten mit einem Streifen Alufolie zur Aufbewahrung. So bleibt selbst empfindlicher Silberschmuck schön hell. |