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 METALL-NORD

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 Unser Lieferprogramm beinhaltet Halbzeuge aus Aluminium, Messing, Stahl, Edelstahl und Kupfer. Für einen schnellen umfassenden Überblick zu den Zuschnitten und Materialformen Rundstangen, Flachstangen, Vierkantstangen sowie Sechskantstangen wählen Sie bitte eine der Kategorien aus.

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Aluminium

Aluminium und Aluminiumlegierungen zählen mit ihrer Dichte von 2,7 bis 2,9 g/cm3 zu den Leichtmetallen. Es hat damit nur etwa ein Drittel des spezifischen Gewichts von Stahl

An der Luft reagiert Aluminium schnell mit Sauerstoff und überzieht sich mit einer dünnen Oxidschicht. Das Metall erhält dadurch eine stumpfes silbergraues Aussehen. Nach Beschädigung der Oxidschicht wird diese sehr schnell erneuert, was zu einer hervorragenden Beständigkeit gegenüber atmosphärischer Korrosionsbelastung führt. Durch elektrische Oxidation (Eloxieren) oder auf chemischem Weg kann die schützende Oxidschicht verstärkt werden. Das Eloxieren ist übrigens etwas anderes als das Galvanisieren. Beim Galvanisieren werden Metalle auf elektrolytischem Wege mit einer Metallschicht (z.B. verchromen) und nicht mit einer oxidischen Schicht überzogen.

Aluminium kann durch Auswalzen zu dünner Folie verarbeitet werden. Es lässt sich gut gießen, verformen, biegen, pressen, schmieden und spanabhebend bearbeiten. Aluminium ist deshalb hervorragend für die Herstellung von Profilen und Rohren geeignet. Entstandene Spannungen durch Kaltverformen können durch Weichglühen (bis 250 °C) beseitigt werden.

Die Wärmeleitfähigkeit von Aluminium beträgt ca. 80 bis 230 W/m • K. Der Ausdehnungskoeffizient von Aluminium liegt mit 23,2 • 10-6/K etwa doppelt so hoch wie der von Eisen (12,2 • 10-6/K)

Aluminium ist auch ein guter elektrischer Leiter. Bei einer Sprungtemperatur von 1,8K wird Aluminium supraleitend. Für elektrische Leiter werden Reinaluminium und besondere AlMgSi-Werkstoffe verwendet.

Durch eine geeignete Oberflächenversiegelung, die eine Oxidation des Aluminium verhindert kann Aluminium hervorragend als Beschichtung für Teleskopspiegel eingesetzt werden. Es hat inzwischen andere Materialien zur Verspiegelung (z.B. Silber) weitgehend verdrängt.

Aluminium ist nicht magnetisch, es gilt als gesundheilich unbedenklich.

 

Stahl

Stähle sind die am meisten verwendeten metallischen Werkstoffe. Durch Legieren mit Kohlenstoff und anderen Legierungselementen in Kombination mit wärme- und thermomechanischer Behandlung können Eigenschaften für einen breiten Anwendungsbereich erzielt werden.

Der Stahl kann zum Beispiel sehr weich und dafür ausgezeichnet verformbar hergestellt werden, wie etwa das Weißblech von Konservendosen. Demgegenüber kann er sehr hart und dafür spröde hergestellt werden wie etwa martensitischeStähle für Messer (Messerstahl). Moderne Entwicklungen zielen darauf, den Stahl gleichzeitig fest und duktil (verformbar) herzustellen, als Beitrag für den Leichtbau von Maschinen.

Das wichtigste Legierungselement im Stahl ist Kohlenstoff. Er liegt als Verbindung (Zementit, Fe3C) vor. Die Bedeutung von Kohlenstoff im Stahl ergibt sich aus seinem Einfluss auf die Stahleigenschaften und Phasenumwandlungen.

Im Allgemeinen wird Stahl mit höherem Kohlenstoffanteil fester, aber auch spröder. Durch Legieren mit Kohlenstoff entstehen in Abhängigkeit von der Konzentration und der Umgebungstemperatur unterschiedliche Phasen: Austenit, Ferrit, Primär-, Sekundär-, Tertiärzementit und Phasengemische: Perlit, Ledeburit. Durch beschleunigtes Abkühlen von Austenit, in dem Kohlenstoff gelöst ist, können die weiteren Phasengemische wie fein- (ex Sorbit) und feinststreifiger Perlit (ex Troostit sowie nadeliger/körniger Bainit („Zwischenstufe“) und massiver/nadeliger Martensit bzw. Hardenit entstehen.

Die Phasenzusammensetzung von Stahl wird für den Gleichgewichtszustand mit dem Eisen-Kohlenstoff-Diagramm beschrieben.

Die Dichte von Stahl bzw. Eisen beträgt 7,85−7,87 g/cm3 (7850-7870 kg/m3), der E-Modul ca. 210 kN/mm2 (2,1 · 105 N/mm2).

Der Schmelzpunkt von Stahl kann je nach den Legierungsanteilen bis zu 1536 °C betragennicht magnetisch, es gilt als gesundheitlich unbedenklich.

 

Edelstahl

Edelstahl (nach EN-10020) ist eine Bezeichnung für legierte oder unlegierte Stähle mit besonderem Reinheitsgrad, zum Beispiel Stähle, deren Schwefel- und Phosphorgehalt (sog. Eisenbegleiter) 0,025 % nicht übersteigt. Häufig sind danach weitere Wärmebehandlungen (z. B. Vergüten) vorgesehen.

Die alleinige Begriffsdefinition, ein Edelstahl sei ein „chemisch besonders reiner“, „rostfreier“ oder „nichtrostender“ Stahl, ist ungenau bzw. falsch. Ein Edelstahl muss nicht zwangsläufig den Anforderungen eines nichtrostenden Stahls entsprechen. Trotzdem werden im Alltag häufig nur rostfreie Stähle als Edelstähle bezeichnet. Ebenso muss ein rostfreier Stahl nicht unbedingt auch ein Edelstahl sein. Der Legierungsbestandteil-Anteil der verschiedenen Sorten Edelstahl (niedrig- oder hochlegiert) ist jedoch genauestens definiert.

 

Messing

  • Schmelzpunkt: mit steigendem Zinkgehalt sinkend; ca. 900–925 °C
  • Dichte: ca. 8,4 g/cm³ CuZn37
  • elektrische Leitfähigkeit: ca. 15 MS/m, mit steigendem Zinkgehalt wird die elektrische Leitfähigkeit des Messings stark gesenkt (bei 10 % Zn um 60 %, bei 40 % Zn um 75 %)
  • Elastizitätsmodul: 78 bis 123 GPa (kN/mm²)
  • Zugfestigkeit: 310 bis 460 MPa (N/mm²)
  • Dehngrenze: 120 bis 420 MPa (N/mm²): 0,37
  • Torsionsmodul: 37 GPa (kN/mm²)
  • amagnetisch
  • goldfarben glänzend aussehend
  • spezifische Wärmekapazität: je nach Legierung ungefähr 377 J/(kg·K)
  • Ausdehnungskoeffizient: 18,5 ·10-6/K bei 20°C CuZn30

Je nach Mischungsverhältnis variiert die Farbe von goldorange (bei hohem Kupferanteil) bis hellgelb.

Messing ist etwas härter als reines Kupfer, jedoch nicht so hart wie Bronze (eine Kupfer-Zinn-Legierung). Die Messingschmelze ist dünnflüssig und nimmt im Gegensatz zu reiner Kupferschmelze wenig Gase auf, lässt sich daher blasenarm gießen. Auffallend ist die Farbähnlichkeit zu Gold.

Messing ist im Gegensatz zu Stahl- und Aluminiumlegierungen nicht durch Wärmebehandlung aushärtbar. Die Festigkeit kann nur durch geeignete Legierungswahl und durch mechanische Umformung (Walzen, Schmieden oder Ziehen in kaltem Zustand) gesteuert werden.