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 Leder-Outfits Boutique Exklusiv

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 Leder-Outfits bietet: Lederhose, Lederkostüm, Lederkleid, Lederbluse, Lederhemd, Ledershorts, Lederrock, Lederjacke, Lederbolero, Lederblazer, Abendkleid in Leder, Ledercorsage, Lederbustier, LederBH, Lederschuhe, Ledergürtel,über 30 Lederfarben, Leder färben, Lederfarbe, Lederpflege, Lederreinigung

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Lederkunde

Lederkunde

Leder ist gegerbte Tierhaut. Es ist ein Naturprodukt von unverwechselbarer Schönheit mit all seinen typischen Unregelmäßigkeiten durch Narben und Pigmentfehler. Leder ist von Natur aus sehr strapazierfähig und langlebig. Trotzdem kommt es vor, dass Leder schon nach kurzer Zeit beschädigt wird. Flecken, Abschürfungen, Wasserschäden, Risse, Brandlöcher, Ausbleichen durch Sonne und Austrocknung sind mögliche Schäden.

Leder und der richtige Umgang

Was ist wichtig für den "Werterhalt" der Lederprodukte?

  • Vorbeugung durch regelmäßige Reinigung und Pflege hilft dabei, Verfleckungen, Austrocknen und Spröde werden sowie Ausbleichen zu vermeiden.

  • Staub ist einer der größten Feinde des Leders. Bitte entfernen Sie wöchentlich mit einem feuchten Tuch den Staub vom Leder, damit sich dieser nicht in die Poren festsetzen kann.

    Halten Sie einen Mindestabstand von 30 cm von Hitzequellen wie z.B. Heizkörpern, da zu warme Luft das Austrocknen beschleunigt.

  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit direkte Sonneneinstrahlung; zwar kann die Lederpflege mit Lichtschutz die Wirkung von UV-Strahlung reduzieren, aber - wie bei der menschlichen Haut - nicht ganz ausschalten.

  • Kommt Schmutz auf das Leder, nie stark reiben, sondern zur Fleckenmitte hin den Schmutz abtragen, dann mit dem dementsprechenden Problemlöser  großflächig arbeiten

  • Bei starker Verschmutzung verwenden Sie keinesfalls starke Chemikalien oder Haushaltsreiniger

  • Was Sie bei Verschmutzung tun können

    Wurde das Leder mit der Pflegecreme bzw. dem Imprägnierungs-Spray behandelt, so dringt der Schmutz nicht sofort in die Oberfläche ein. Sie haben Zeit, den Schmutz zu entfernen.

    Bei leichten frischen Verschmutzungen:
    Wurde das Leder mit der Pflegecreme bzw. dem Imprägnierungs-Spray behandelt, so dringt der Schmutz nicht sofort in die Oberfläche ein. Sie haben Zeit, den Schmutz zu entfernen.

    Glattleder: Nehmen Sie den groben Schmutz mit einem Tuch ab. Reinigen Sie dann mit dem Sanftreiniger großflächig, d.h. von Naht zu Naht zur Fleckenmitte hin. Nicht reiben!

    Velour/Nubuk: Leichte Verschmutzungen lassen sich häufig mit der Reinigungsbürste wegbürsten (nie stark reiben!), imprägnieren Sie aber das Leder unbedingt in regelmäßigen Abständen, im Winter mehr.

     

 

Leder für Bekleidung

  • Ziegenvelour
  • Ziegenvelour mit Drucken
  • Trachtenvelour
  • Lammnappa semi-anilin
  • Lammnappa plongé
  • Lammnappa geprägt
  • Porcvelour
  • Porcvelour bedruckt
  • Rindnappa
  • Rindnubuk
  • Kalbspalt-Velour
  • Motorradleder
  • Elchkalb-Nappa
  • Hirschnappa
  • Rentiervelour und -nappa
  • Schlangenleder

Wie riecht Leder richtig?

Fragt man in seiner Umgebung nach, dann weiß jeder, dass Leder einen eigenen, schönen Geruch hat. Fragt man dann aber nach einem Beispiel, dann hat keiner ein Leder zur Hand, welches wie beschrieben riecht.

Früher wurden Leder anders gegerbt. Die pflanzliche Gerbung war die hauptsächliche Gerbart. Die verwendeten Gerb- und Rückfettstoffe gaben dem Leder einen besonderen Geruch. Heute werden die meisten Auto-, Möbel- und Bekleidungsleder chromgegerbt. Das Ergebnis dieser Gerbart ist mehr oder weniger geruchsneutral. Die Leder haben nur noch einen schwachen Eigengeruch. Einige der früher eingesetzten geruchsgebenden Stoffe sind heute sogar verboten.

Einige Leder von Taschen, Gürteln und Jacken haben einen starken unangenehmen Geruch. Dieser kann auftauchen, wenn Fischöle oder Urin im Herstellungsprozeß eingesetzt wurden. Hierauf sollte man beim Kauf achten. Dieses Phänomen tritt häufiger bei preiswerter Ware auf. Leider läßt sich dieser Geruch nicht leicht entfernen. Man sollte solche Ware daher nicht kaufen.

Manche Leder nehmen Geruch durch falsche Lagerung an. Meistens handelt es sich um Schimmel. 

Im Zusammenhang mit unserer Arbeit werden wir häufig gefragt, ob wir nicht einen Ledergeruch haben. Leider haben wir diesen noch nicht gefunden. Wir haben uns bereits an viele Institutionen und Firmen ohne nennenswerten Erfolg gewandt. Auch in der Geruchsstoffindustrie sind wir nicht fündig geworden. Wir haben zwar einige Muster erhalten, aber keines hat nach schönem, altem Leder gerochen. Wir sind also noch auf der Suche.

Einige Pflegemittel für Leder haben einen penetranten Eigengeruch. Man will sich nach dem Auftragen sofort die Hände waschen. Schuhcreme hat häufig so einen Geruch. Solche Gerüche sind unangenehm und sind technisch nicht notwendig. Solange wir keinen Geruch von altem und schönem Leder haben, sind alle unsere Pflegeprodukte geruchsneutral.

Andere Pflegemittel riechen stark nach Lösungsmitteln. Dieses soll den Reinigungseffekt verstärken und einen zusätzlichen Reiniger für das Leder sparen. Diese Lösungsmittel greifen aber die Oberfläche des Leders an. Der langfristige Abbau des Leders wird dann beschleunigt. Lösungsmittelhaltige Pflegemittel sollte man nicht verwenden. Reiniger und Pflege für Leder sollten immer getrennt angewendet werden. Man kann mit einem Pflegemittel nicht gleichzeitig fettige Verschmutzungen entfernen und das Leder
ordentlich nachfetten. Pflegemittel, die dieses suggerieren, sollten nicht angewendet werden! 

 

Lederhaut - Preise und Maße

In der Regel werden die Preise für Leder in m2, bei Bekleidungsledern meist in Quadratfuß (Qufs.) berechnet. Der jeweilige Preis ist von der benötigten Qualität und Menge abhängig. 

Preisgünstige Leder sind in bestimmten Farben schon für ab ca. € 20,--/qm lieferbar.

Bei sehr hochwertigen Ledern liegt der Preis weit über € 50,--/qm 

Hierbei kommt es wiederum auf Qualität und die Liefermenge an.

Maße

Das Leder wird als Fläche berechnet in Quadratmetern (m2) oder engl. Quadratfuss. (Qufs.)

1 m2 

=  100 x 100 cm

1 Qufs.

=  30,48 x 30,48 cm

1 m2

=  10,765 Qufs.

1 Qufs.

=  0,0929 m2

Lederarten Übersicht

Es gibt für den Laien verwirrend viele Lederbegriffe. Wir versuchen mit dieser Auflistung die typischsten Ledersorten zu beschreiben.

Altgegerbtes Leder - pflanzlich gegerbtes Leder - lohgegerbte Leder - vegetabile Gerbung
Mit Pflanzengerbstoffen gegerbtes Leder . Quebrachoholz, Mimosarinde, Eichenholz etc. Gerbprozess: 20-30 Monate. Pro Haut ca. 30 kg Rinde oder 20 kg Früchte oder 90 kg Eichenholz..

Anilinleder
Mit Anilinfarbstoffen gefärbte Leder, die die natürliche Beschaffenheit des Hautmaterials erkennen lassen. Es fühlt sich wachsig an und hat eine matte Oberfläche. Sehr teures Leder. Die Oberfläche ist in der Regel nicht überspritzt (ohne Pigment-Schlussaufstrich) oder korrigiert.

Antikleder
Antikleder entsteht durch eine besondere Färbetechnik von Nappaleder, wodurch das Leder ein "altes", "antikes" Aussehen erhält. Das Leder hat durch Pressen oder wischen (Wischleder, Chesterfield-Leder) ein Aussehen nach altem Stil erhalten. Es ist meist zweifarbig.

Blankleder
Naturelles oder gefärbtes, pflanzlich gefärbtes Rindleder. Es ist mäßig gefettet und manchmal gewachst.

Boxcalf
Boxcalf ist ein vollchromgegerbt, auch gekrispelt, glattes, weiches Kalbsleder für Taschen und Schuhe. In England traditionell schwarz.

Büffelleder
Leder aus Büffelhäuten, i.d.R. narbenseitig leicht geschliffen.

Chamoisleder
Chamoisleder  ist ein besonders weiches, fettgegerbtes (Trangerbung) Gemsen- oder Ziegenleder mit gutem Saugvermögen.

Elchleder - Elkleder
I.d.R. handelt es sich bei Elchleder um sämisch, d.h. trangegerbtes Leder für Hosen, Jacken und Kostüme. Beschädigungen durch die Dasselfliege und außerdem Dornenrisse sind typisch und werden als Echtheitsmerkmale gewertet.

Fensterleder - Waschleder
Hierunter versteht man sämisch gegerbte Fleischspaltleder, zumeist vom Schaf. Solche Leder werden im Verkauf i.d.R. als "Waschleder" angeboten. Ursprünglich wurde diese Lederart fast ausschließlich zum Reinigen von Fenstern verwendet. Heute wird sie z.T. als Bekleidungsleder verwendet.

Glattleder
Mit Glattleder bezeichnet man alle Lederarten, deren Narbenseite (obere Seite) ungeschliffen nach außen verarbeitet ist.

Hirschleder
Die Haut vom Hirsch wird in erster Linie zu Hosenleder verarbeitet. Sie wird sämisch (also tran) gegerbt und ist an der gelben Innenseite zu erkennen. Soweit es sich um leichte Häute handelt, werden sie auch zu Jacken und Kostümen verarbeitet. Zur Familie der Hirsche zählen auch die Elche. Immer ergeben die Häute dieser Tiere Wildleder.

Hunting - Leder
Hunting - Leder ist eine andere Bezeichnung für Velourleder.

Juchtenleder
Juchtenleder ist ein weiches und wasserdicht zugerichtetes, gefärbtes und lohgegerbtes Kalbs- oder Rindleder. Früher wurde das Juchtenleder mit Birkenteeröl imprägniert, wodurch es auch seinen bekannten Duft erhielt.

Knautschlackleder
Knautschlackleder ist ein Nappaleder, das auf der Oberfläche lackiert oder mit einem dünnen synthetischen Film überzogen und anschließend gekrispelt wurde.

Krokodilleder
Bei Krokodilen werden nur die Bauchhaut und Häute jüngerer Tiere zu Leder verarbeitet. Krokodilleder wird i.d.R. zur Herstellung kostbarer Schuhe und Handtaschen verwendet.

Lackleder
Lackleder ist ein hochglänzendes Leder, das auf der Oberfläche lackiert oder mit einem glänzenden, spiegelglatten Film überzogen worden ist.

Nappaleder
Nappaleder ist die Allgemeinbezeichnung für Leder aus Häuten verschiedener Tiere, das mit der Haarseite nach außen, also narbenseitig verarbeitet wird (Anilinleder, Semianilinleder, gedecktes Leder). Nappaleder ist i.d.R. ein griffiges, elastisches und vollwertiges Leder. Pflanzlich gefärbte Nappaleder sind i.d.R. nicht durchgefärbt. Diese Leder sind auf der Rückseite naturbraun.

Nubukleder
Ein festes, narbenseitig geschliffenes Kalb- oder Rindleder mit samtartiger Oberfläche.

Pergament
Bei Pergamentleder handelt es sich um die durchscheinenden, getrockneten Rohhäute, die ungegerbt und lediglich geölt als Bucheinbände, Lampenschirme und Trommelfelle verwendet werden. Es wird aus Schaf-, Ziegen oder Kalbfellen sowie aus Schweins- Büffel- oder Eselshäuten hergestellt. Die Blöße wird ohne jegliche Gerbung aufgetrocknet. Das Material wird während des Fertigungsprozesses geölt, gefettet und geglättet.

Pull-Up-Leder - Pullup-Leder
Rindleder, welches durch die spezielle Verarbeitung seinen Charakter behält. Durch den Gebrauch (knicken, dehnen, abschürfen etc.)  bilden sich schnell starke Gebrauchsspuren bzw. Patina. Pull-UP ist ein anilingefärbtes, weiches Rindnubuk-Leder mit einem Fettgriff.

Rauleder - Rauhleder
Rauleder ist eine Sammelbezeichnung für Leder mit mehr oder weniger rauer Oberfläche. 

Sämischleder
Sämischleder ist ein durch Oxydation von Tran oder Fischöl in Schaf- oder Lammfellen, deren Narben abgespalten oder abgestoßen wurde, hergestelltes Leder. Es liegt entweder reine Trangerbung (echt sämisch) oder Formaldehyd-Vorgerbung mit einer Trannachgerbung (neusämisch) vor. In Deutschland erstreckt sich der Begriff "Sämischleder" auf trangegerbtes Rauleder aus Schaf-, Lamm-, Hirsch-, Reh-, Gemsen-, Ziegen-, Zickel- und Rentierfellen sowie aus Rindspalten. Frankreich und USA beschränken den Begriff Sämischleder (Chamoisleder) auf den Fleischspalt von Schaffellen, die nur mit Tran gegerbt sind.

Schlangenleder
Schlangenhäute werden i.d.R. in der Taschen- und Schuhindustrie verarbeitet.

Schweinsleder - Porcleder
Man unterscheidet das Leder von Hausschweinen, allgemein Pork genannt, von dem der Wildschweine, deren für die Lederindustrie bedeutendster Vertreter das Peccary ist. Besonders das europäische Hausschwein liefert ein Leder, das überaus fettreich ist. Trotzdem ist es in der Regel recht haltbar. Hausschweine sind nur geringfügig behaart. Die charakteristische Narbung wird außer durch die Haarporen besonders durch die borstige Struktur des Oberflächengewebes bestimmt. Das Leder des Peccary wird vorwiegend zu hochwertigem Handschuhleder verwendet.

Semianilinleder
Leder, welches unter Mitverwendung geringer Mengen von Pigmentfarbstoffen anilin-gefärbt wird. Dabei soll das natürliche Narbenbild nicht verdeckt werden.

Spaltleder - Narbenspalt - Kernspalt - Fleischspalt
Wird eine Haut oder ein Fell über die gesamte Fläche in mehrere Schichten zerlegt, so bezeichnet man diesen Vorgang als Spalten. Oft werden dickere Leder -besonders vom Rind-   gespalten. Die so gewonnenen Schichten nennt man Narbenspalt (Außenspalt), Fleischspalt (unterer Spalt) und bei schwereren Häuten kann auch Kernspalt (Mittelspalt oder Zwischenspalt) anfallen. Bei aus Fleischspalt oder Mittelspalt hergestellten Ledern muß das Wort "Spalt" Teil des Namens sein, z. B. Rindspalt, Schweinsspalt etc., da dieses Spaltleder i.d.R. nicht so wertvoll und qualitativ hochwertig ist wie das Narbenspalt. 

Velourleder
Ein Leder aus dem Fleischspalt von Häuten oder Fellen, mit samtartiger Oberfläche zugerichtet. Suede ist eine andere Bezeichnung für Velourleder.

Waschleder
Sämisch gegerbtes Leder und waschbares Leder wird mit Waschleder bezeichnet. Waschlederartikel können mit Lederwaschmitteln gewaschen werden. Im lauwarmen Wasser werden die Waschmittel aufgelöst. 

Wildleder
Wildleder ist die Sammelbezeichnung für Leder von Tieren, die in der freien Wildbahn leben (z. B. Hirsch, Elch, Antilope, Gemse usw.).

Ziegenvelour
Rein chromgegerbtes Ziegenleder mit einem samtartigen Schliff auf der Fleischseite

 

 


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