FAQ – häufig gestellte Fragen – Notebook & PC
Bitte lesen Sie zuerst diese Hinweise, bevor Sie uns kontaktieren! Danke!
Mein PC zeigt (unter Windows) nicht die volle Größe des Arbeitsspeichers (RAM) an. Woran liegt das?
„OnBoard-Grafik“:
Falls Sie einen PC / ein Notebook mit onBoard-Grafik (Chipsatz-Grafik) besitzen, nimmt sich der Grafikchip den Grafikspeicher bzw. einen Teil davon vom Hauptspeicher. Je nach Modell kann man den Grafikspeicher im BIOS einstellen („Shared Memory“) oder er wird automatisch – je nach Anforderung – bereitgestellt (DVMT = Intel Dynamic Video Memory Technology). Bei Grafikkarten mit „Hyper Memory“ besitzt die Grafikkarte eigenen Speicher, beansprucht aber weiteren RAM vom Hauptspeicher.
„4 GB-Problematik“:
Die 32-Bit-Versionen von Windows XP / Windows Vista unterstützen einen Adressraum von 0 bis 4 GB physikalischen oder virtuellen Speicher. Auch wenn die verwendeten Speichermodule nur 2 GB haben, kann das Betriebssystem auf einen virtuellen Adressraum von 4 GB zugreifen, indem es Daten auf die Festplatte auslagert. Der physikalische Adressbereich steht sowohl für den Arbeitsspeicher (Speichermodule) als auch anderen Hardware-Komponenten zur Verfügung. Ab 4 GB abwärts werden Speicherblöcke für BIOS, Schnittstellenkarten, Netzwerk-Controller, PCI-Hubs, Bus-Controller, PCI-Express und Grafik reserviert, wobei der Grafikspeicher heutzutage den größten Anteil veranschlagt.
Falls der Computer mit 4 GB physikalischem Speicher bestückt ist, dann werden zwischen 0,5 und 1,25 GB für den PCI-Adressbereich reserviert, bevor er für Anwendungen zur Verfügung steht. Deshalb stehen der 32-Bit-Version von Windows XP / Vista lediglich ca. 2,75 bis 3,7 GB Speicher zur Verfügung - abhängig von der AGP aperture size bzw. von dem Grafikspeicher auf der PCI-Express-Grafikkarte. Wenn mehr Arbeitsspeicher genutzt werden soll, dann muss ein 64-Bit-Betriebssystem eingesetzt werden, welches aber wenig verbreitet sind.
Bei Windows Vista können Sie das Service Pack 1 installieren, damit 4 GB angezeigt werden.
Es wird eine kleinere Festplattengröße angezeigt als die der verbauten Festplatte
(z. B. 237 GByte statt 250 GByte). Woran liegt das?
→ Grund #1 (trifft immer zu!):
Dies ist ganz normal und üblich. Begründet liegt das in folgendem (bewussten) Rechenfehler:
Der Hersteller rechnet
1 GB = 1.000 MB = 1.000.000 KB = 1.000.000.000 Bytes
40.000.000.000 Bytes = 40 GB
Das BIOS / der PC rechnet
1 GB = 1.024 MB = 1.024² KB = 1.048.576 KB = 1.024³ Bytes = 1.073.741.824 Bytes
40.000.000.000 Bytes = 37,2539 GB
Der PC rechnet im binären Zahlensystem, und daher ist letztere Rechnung die korrekte. Die Hersteller rechnen leider (schon immer) mit dem dezimalen Zahlensystem.
Je größer die Festplatte ist, desto größer ist somit der Unterschied zwischen angegebener Größe und tatsächlicher Größe.
→ Grund #2:
Es befindet sich möglicherweise eine vom Hersteller eingerichtete (versteckte) „Recovery“-Partition auf der Festplatte. Diese kann i. d. R. nur mit speziellen Partitionsprogrammen eingesehen und verändert / gelöscht werden (Achtung! Eventuell ist diese Partition für den Start oder die Reparatur des Betriebsystems notwendig!).
Ich habe ein Notebook mit einem 1 GB Robson / Intel Turbo Memory-Modul gekauft. In der Datenträgerverwaltung werden jedoch nur 512 MB angezeigt.
Um die Größe des verbauten Moduls zu sehen, rufen die bitte die „Intel Turbo Memory Management Konsole“ unter „START“ → „Alle Programme“ → „Intel Turbo Memory“ auf.
Ich habe ein Notebook mit einem Robson / Intel Turbo Memory-Modul gekauft, kann jedoch keine Software zur Konfiguration des Moduls auf dem Gerät finden. Auf meinem Gerät ist Windows XP installiert.
Die Intel Turbo Memory-Technologie wird nur von Windows Vista unterstützt.
Was verstehe ich unter einer Dual-Installation / wie kann ich diese nutzen?
Es handelt sie hierbei um zwei von einander getrennte Betriebssysteme. Haben Sie ein Gerät mit einer Dualinstallation erworben, können Sie beim Start / Hochfahren des Computers das gewünschte Betriebssystem mit den Pfeil-Tasten [↓] [↑] und [ENTER] wählen. Möchten Sie zu dem anderen Betriebssystem wechseln, müssen Sie den PC neu starten. So hat z. B. die in Windows XP vorgenommene Softwareinstallation oder Netzwerkkonfiguration keine Auswirkungen auf Windows Vista.
Ich habe ein neues AMILO-Notebook mit Windows XP gekauft, musste jedoch feststellen, dass es kleine Einschränkungen gibt (z. B: „FN“-Tasten funktionieren nicht).
Fujitsu Siemens und andere Hersteller bieten keine Windows XP-Unterstützung mehr für aktuelle Consumer-Produkte an. Daher gibt es Treiber / Software für einige Funktionen nur für Windows Vista. Beachten Sie bitte die Artikelbeschreibung, da dort meist diese Einschränkungen – sofern bekannt – aufgeführt sind.
Ich habe einen Tablet-PC ohne Betriebsystem gekauft und Windows XP Professional installiert. Die typischen Tablet-PC-Funktionen wie z. B. der Digitizer funktionieren nicht.
Treiber für diese Funktionen sind nicht einzeln erhältlich. Diese Funktionstreiber sind ausschließlich in den Betriebssystemen „Windows XP Tablet PC Edtion“ und „Windows Vista“ integriert.
Ich habe einen PC / ein Notebook ohne Betriebsystem gekauft und möchte Windows XP installieren. Am Anfang der Installation kommt jedoch die Meldung „Es konnten keine Festplattenlaufwerke gefunden werden.“
Bei aktuellen Geräten sind die Festplatten an einem SATA-Controller angebunden. Der Treiber für diesen Controller muss in die Windows-Installation eingebunden werden. Man kann diesen entweder mit Spezialprogrammen in die Windows-CD integrieren oder „per Hand“ mit einer SATA-Treiber-Diskette(!!!) einbinden. Am besten Sie erwerben in diesem Fall eine spezielle Recovery-CD (und ggf. auch gleich eine passende Treiber-CD) bei uns, mit der Sie Ihr Gerät problemlos installieren können.
Ich habe einen PC / ein Notebook ohne Betriebsystem gekauft und möchte Windows XP installieren. Am Anfang der Installation kommt jedoch ein Blauer Bildschirm mit der Fehlermeldung „Es wurde ein Problem festgestellt […]“
Überprüfen Sie die BIOS-Enstellung: Drücken Sie beim Start des Computers [F2] bzw. [ENTF], um in das BIOS-Menü zu gelangen. Deaktivieren Sie dort „AHCI“ bzw. ändern Sie den SATA-Modus von „Native“ auf „Compatible bzw. IDE“ oder „Non-AHCI“. Sie finden die Einstellungen – je nach BIOS – meist unter „Advanced“ / „Integrated Peripherals“. Verwenden Sie eine aktuelle Windows XP-CD mit SP2 – nicht älter als 2006.
Siehe auch vorheriger Punkt.
Ich habe einen neuen PC gekauft und den Monitor angeschlossen, habe jedoch kein Bild.
Wenn Sie einen PC mit einer externen Grafikkarte haben, müssen Sie den Monitor auch dort anschließen (ggf. mit einem DVI-Adapter, falls das analoge Monitorkabel nicht passt), da die OnBoard-Grafik automatisch deaktiviert wird.
Ich habe einen SCALEO-PC / ein AMILO-Notebook ohne Betriebsystem gekauft und habe Windows XP installiert. Es liegen nur Treiber für Vista bei. Wo finde ich Treiber für Windows XP?
Auf der Hersteller-Seite www.fsc-pc.de gibt es i. d. R. für Consumer-Produkte nur noch Vista-Treiber. Ggf. können Sie dort einige XP-Treiber unter „Unsupported OS“ finden. Offiziell werden die meisten Produkte vom Hersteller nur mit Vista ausgeliefert. Um eine spezielle Windows XP-Treiber-CD zu erwerben, wenden Sie sich bitte an uns.
Ich habe ein AMILO-Notebook ohne Betriebsystem oder mit Windows Vista gekauft und habe Windows XP installiert. Es liegt eine originale Treiber-DVD „Consumer Notebook 2007.11“ bei, auf der steht „unterstützte Betriebsysteme: Windows Vista Business, Windows XP Professional“. Es lassen sich jedoch keine Windows XP-Treiber von dieser DVD installieren.
Die „Consumer Notebook DVD 2007.11“ wurde leider vom Hersteller falsch bedruckt. Sie beinhaltet lediglich Treiber für Vista, welches auch als einziges Betriebssystem vom Hersteller offiziell unterstützt wird. Siehe auch vorheriger Punkt.
Ich habe ein AMILO-Notebook gekauft, welches eine eingebaute WebCam besitzt. Starte ich z. B. das dazugehörige Programm „PowerDV“, meldet dieses „keine Webcam gefunden“.
Aktivieren Sie die Kamera mit der „WebCam-Funktionstaste“ bzw. der Tastenkombination [FN] und [F6] – je nach Modell unterschiedlich.
Ich habe ein AMILO-Notebook gekauft, welches eine eingebaute WebCam besitzt. Starte ich z. B. das dazugehörige Programm „PowerDV“, sehe ich dort das Bild um 180° gedreht.
Ein neuer WebCam-Treiber behebt dieses Problem. Herunterladen können Sie diesen hier:
http://www.fileuploadx.de/724936
Bitte beachten Sie, dass Sie den älteren Treiber in der „Systemsteuerung „unter dem Punk „Software“ zuerst deinstallieren müssen, bevor Sie den neuen Treiber installieren. Ist das Bild mit dem neuen Treiber immer noch um 180° gedreht, können Sie es jetzt in den Kamera-Einstellungen (zu Erreichen über das neue Desktop-Symbol „LifeCam“ oder „BisonCam“) drehen.
Ich habe ein LIFEBOOK mit einer WebCam gekauft, kann aber kein Programm finden, womit ich diese nutzen kann (Betr.: LIFEBOOK E8410, LIFEBOOK P7230, CELSIUS Mobile H250).
Die WebCam-Software „ArcSoft Web Companion 2“ ist optional beim Hersteller erhältlich. Alternativ installieren Sie diesen Treiber, welcher eine kostenlose Software beinhaltet:
http://support.fujitsu-siemens.de/Download/ShowDescription.asp?SoftwareGUID=AC536CAC-A7D4-454F-9B84-B93949EE722F&OSID=DD13C337-8EFF-4CFB-A589-72971D7BCBCE&Status=False&Component=WebCam
Sollte das Desktop-Symbol fehlen, finden Sie das Programm unter „Start“ → „Alle Programme“ → „Fujitsu“ → „Fujitsu WebCam“.
Ich habe ein AMILO La1703-Notebook erworben. Wenn ich die Helligkeit mit den FN-Tasten verstelle, scheint diese Einstellung nach einem Neustart weg zu sein.
Laden Sie sich auf der Homepage des Herstellers www.fsc-pc.de das aktuelle BIOS-Update herunter (z. B. ISO-Image zum Brennen einer startfähigen CD) und führen Sie dieses durch.
Handelt es sich bei der Office 2007 Trial Version, die bei vielen Notebooks als Software mitgeliefert wird, um eine Vollversion?
Nein, es handelt sich dabei lediglich um eine Testversion, welche 25x gestartet werden kann.
Hinweise zur Verwendung von Windows XP auf Notebooks der AMILO-Reihe:
Das Betriebssystem Windows XP ist auf dem Gerät von uns und vielen Kunden getestet und als stabil laufend bewertet worden.