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Cd = Batterie enthält Cadmium
Hg = Batterie enthält Quecksilber

 

Fragen und Antworten rund ums BIOS

Wo finde ich die Hersteller- und Typbezeichnung meines Mainboards?

Die Mainboardbezeichnung findet man meistens zwischen den Steckkarten-Slots (siehe folgende Bilder). Ansonsten könnte sie auch irgendwo am Rand des Mainboards aufgedruckt sein, oder sich sogar nur auf einem Aufkleber auf der Vorder- oder Rückseite befinden.

Wieso ist die Versionsnummer/Revisionsnummer so wichtig?

Bei der Suche nach der richtigen BIOS-Updatedatei ist es äusserst wichtig vorher die Version des Mainboards in Erfahrung zu bringen. Viele Mainboardhersteller überarbeiten heutzutage ihre erfolgreichen Mainboards, in dem sie Verbesserungen (bessere Chipsätze, Kondensatoren, etc.) nachträglich einbauen. Die Problematik dabei ist, dass diese überarbeiteten Mainboards genauso heissen, wie das Vorgängermodell. Der einzige Unterschied ist eine kleine, oft unbemerkte Versionsnummer, die dann irgendwo auf dem Mainboard aufgedruckt wird.

Wo finde ich die Versionsnummer/Revisionsnummer?


MSI-Mainboard, Typ: MS-6153 mit der Versionsnummer 2.2


ASUS-Mainboard, Typ: P55TP4XE mit der Revisionsnummer 2.4

Wie auf den beiden Bildern zu ersehen ist, kann die Bezeichnung und Position der Versionsnummer abweichen.

ACHTUNG: anstatt VER:x.x, kann dort auch V. x.x, Ver. x.x, Version x.x, Rev. x.x, PCB x.x, oder ähnliches stehen.

Die genaue Position der Mainboardbezeichnung (hier zwischen den ISA/PCI-Steckplätzen) kann ebenfalls abweichen!
Auf anderen Boards kann sie z.B.:
- irgendwo am Rand des Boards stehen
- auf einem Aufkleber seitlich (ziemlich gut versteckt!) an einem der ISA/PCI-Steckplätze
- auf einem Aufkleber auf der Rückseite
- auf einem Aufkleber auf dem BIOS-Baustein (eher selten, normal steht dort eher nur die BIOS-Version)
- auf einem Aufkleber an den Rückwandanschlüssen (Maus, Tastatur, USB, LAN)
- oder auf dem 1. Bootbildschirm beim Einschalten des PCs (zum genauen Betrachten und Anhalten der Anzeige, kann man die PAUSE-Taste drücken!). Hier könnte dann z.B.: ASUS A7N8X Deluxe 2.0 stehen.

Anmerkung: wenn die Versionsnummer fehlt, dann kann man i.d.R. davon ausgehen, dass das Mainboard in der Version "V1.0" vorliegt. Aufpassen sollte man aber trotzdem, wenn z.B. der Hersteller auf der Downloadseite BIOS-Updates bereitstellt, die für verschiedene Revisionen/Versionen des Mainboards gedacht sind! Lieber 2-3 Mal das Mainboard absuchen, ob nicht doch irgendwo ein Versionshinweis versteckt sein könnte!

Wann sollte das CMOS gelöscht werden?

Wann immer Sie Ihr BIOS aktualisieren, oder wenn der PC nach Austausch des BIOS-Chips nicht mehr startet, oder wenn sich das System aufgrund von z.B. falschen CPU-Parametereinstellungen aufhängt (hier hilft auch oft das Festhalten der "ENTF"-Taste schon vor dem Einschalten und bis der erste Boot-Piepton nach dem Einschalten ertönt), löschen Sie das CMOS. Oft erhält man eine Fehlermeldung wie "CMOS Checksum Error", oder ähnlich.

Was ist das CMOS überhaupt?

Das CMOS (Complementary Metal Oxide Semiconductor) ist ein batteriegepufferter Speicherbaustein, der die BIOS-Einstellungen (CPU+FSB-Taktfrequenz, Festplattenparameter, Bootreihenfolge, etc.) enthält. Bei einem BIOS-Update kann es daher vorkommen, dass sich alte CMOS-Registerwerte mit neuen Einstellungen nicht vertragen, bzw. sogar in anderen Registern abgelegt werden.

Wo sitzt der Jumper zum CMOS-Löschen?

Oft findet man den Jumper auf PC-Mainboards (bei Laptops fehlt der Jumper meistens!) in der Nähe der Batterie (meist eine silberne Knopfzelle), oder am Rand der PCI-Steckplätze, mit der Beschriftung "CCMOS1", "RTCLR" , "CLRCMOS" , "CLRCMS" , "CMOS_CLEAR" , "Clear RTC" , "JBAT1" , oder auch "JP1" (Achtung: kann, muss aber nicht!), oder ähnlich.

Wie löscht man das CMOS?

Wie Sie das CMOS löschen, steht oft schon im dazugehörigen Mainboardhandbuch beschrieben. Fehlt dieses, so kann man es sich meistens nachträglich direkt von der Mainboardhersteller-Homepage herunterladen. Fehlt das Handbuch auch dort, so kann das CMOS meistens auch wie folgt gelöscht werden:

ACHTUNG! Das Löschen des CMOS nach dieser Anleitung geschieht auf eigene Gefahr!
1. Schalten Sie den PC/Laptop stromlos! Netzstecker ziehen! (Bei Notebooks ebenfalls den Akku entfernen!)
2. Suchen Sie den Jumper mit der weiter oben genannten Beschriftung auf dem Mainboard. (Fehlt der Jumper, dann weiter mit Punkt 4!)
3. Meistens sitzt der Jumper auf einer aufgelöteten Pinleiste mit 3 Pins, und dort auf der Pinposition 1+2. Zum Löschen muss der Jumper auf die Position 2+3 umgesetzt werden.
4. Jetzt die Knopfzelle entfernen, bzw. wenn das nicht hilft, die Knopfzelle verkehrt herum (!) in den Batteriesockel einsetzen (eine 10 Cent Euromünze geht auch) (siehe auch Anmerkung weiter unten!)
5. Zirka 15 Sekunden warten
6. Knopfzelle wieder einbauen
7. Jumper auf die alte 1+2-Position zurücksetzen. (Fehlt der Jumper, dann weiter mit Punkt 8!)
8. PC-Netzstecker wieder anschliessen und PC starten
9. Sofort ins BIOS-Setup gehen und dort die "Setup Defaults/Optimized Settings" laden.
10. Neue BIOS-Einstellungen speichern und Neustart.

Anmerkung zu Punkt 4.: wir haben festgestellt, dass, anstatt die Knopzelle nur zu entfernen, das Einlegen der Knopfzelle verkehrt herum (eine 10 Cent Euromünze geht auch) oft erfolgreicher ist! Dadurch werden die beiden Kontakte des Batteriesockels überbrückt und somit wie bei einem Jumper das CMOS gelöscht.

Kein Erfolg beim CMOS löschen?

- Überprüfen Sie, ob die Knopfzelle noch genug Spannung hat. Ist die Spannung nämlich zu gering, verliert das CMOS meistens alle Einstellung. (lässt sich gut daran erkennen, das z.b. die Uhrzeit/Datum nach jedem PC-Neustart falsch ist)
- Überprüfen Sie, ob die Knopfzelle korrekt im Batteriesockel sitzt und dessen Kontakte auch die Knopfzelle berühren.
- Überprüfen Sie, dass weder Knopfzelle, noch die Kontakte des Batteriesockels Korrosions- oder Oxidationsspuren aufweisen.
- Überprüfen Sie, ob der Jumper überhaupt auf der richtigen Normalstellung, bzw. beim Löschen auf der Löschstellung sitzt.