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Wissenswertes beim Schmuckkauf

 

Gold

Zur Schmuckherstellung eignet sich reines Gold nur bedingt, da es sehr weich und daher einfacher zu beschädigen ist. Um ein Schmuckstück stabiler bzw. härter zu machen, wird Feingold meist weitere Metalle hinzugefügt. Dies nennt man Legierung.

In Deutschland sind 333er Gold, 375er Gold, 585er Gold und 750er Gold üblich. Das 333er Gold hat beispielsweise einen Feingoldgehalt von 33,3% und das 750er Gold einen Feingoldgehalt von 75%. Außerdem kann man durch die Hinzugabe von verschiedenen Metallen die Farbe des Goldes verändern.

Roségold entsteht durch die vermehrte Hinzugabe von Kupfer. 333er Roségold ist oftmals eine Goldlegierung mit 33,3% Gelbgoldanteil, 23,7% Silberanteil und 43% Kupferanteil.

 

Überblick über die üblichen Legierungen in Deutschland

Bezeichnung

Bezeichnung
in Karat

Feingoldanteil
in Tausendstel

Feingoldanteil
in %

Gold 333

 8 Karat

333/1000

33,3 %

Gold 375

 9 Karat

375/1000

37,5 %

Gold 585

14 Karat

585/1000

58,5 %

Gold 750

18 Karat

750/1000

75,0 %

Gold 999

24 Karat (Feingold)

999/1000

99,9 %

 

Sterlingsilber

Der Feingehalt gibt den Gehalt von Edelmetallen und den damit verbundenen Edelmetallwert in Gewichtsanteil pro Tausend an. Sterlingsilber 925 hat einen Feingehalt von 92,5 %. Im Folgenden haben wir für Sie kurz und knapp zusammengefasst, worauf Sie bei der Pflege Ihrer Silberschmuckstücke achten sollten.

Silberschmuck kann nach längerer Zeit gelbe, braune oder blauschwarze Verfärbungen aufweisen. Diese Verfärbungen sind aber keineswegs Folgen bzw. Anzeichen mangelhafter Qualität, sondern sind darauf zurückzuführen, dass Silber eine Verbindung mit Schwefel, beispielsweise aus der Luft oder aus Speisen wie Eier, Senf oder Spinat, eingeht. Sehr starke Temperaturunterschiede und eine zu hohe Luftfeuchtigkeit können diese Reaktion zudem verstärken.

Daher empfehlen wir Ihnen regelmäßig handelsübliche Silberreinigungsmittel, die einen speziellen Anlaufschutz enthalten, zu verwenden, damit das Anlaufen des Schmuckstückes für längere Zeit unterbunden wird. Noch ein kleiner Tipp: Durch das tägliche Tragen Ihres Silberschmucks reinigen sich diese ganz von allein.

 

Platin

Platin gehört, wie auch alle anderen Edelmetalle, zu den Schwermetallen. Der meiste Platinschmuck hat einen sehr hohen Feingehalt an Platin und wäre daher ohne die Beimischung von Legierungsmetallen (meist Palladium oder Kupfer) zu weich und instabil für die Schmuckherstellung.

Platinschmuck bietet (bspw. gegenüber Silberschmuck) wesentliche Vorteile:

  • Platinschmuck ist sehr lange haltbar und robust.
  • Platinschmuck läuft nicht an.
  • Platinschmuck ist sehr gut hautverträglich und daher auch für Allergiker geeignet.
  • Platinschmuck besitzt einen hohen Glanz.

 

Edelstahl

Edelstahl ist durch die besondere Reinheit legierter und unlegierter Stähle gekennzeichnet.
Edelstahlschmuck bietet vier wesentliche Vorteile:

  • Schmuck aus Edelstahl ist besonders widerstandfähig und kratzfest, da Edelstahl ein sehr hartes Material ist.
  • Schmuck aus Edelstahl läuft nicht an.
  • Schmuck aus Edelstahl ist besonders hautverträglich und daher für Allergikergeeignet.
  • Schmuck aus Edelstahl ist besonders pflegeleicht, es reicht, ihn ab und zu mit einem Schmuckpoliertuch zu reinigen.

 

Titan

Titanschmuck wird wegen seiner hellgräulich und metallisch glänzenden Optik vor allem für Herrenschmuck oder Uhren verwendet. Aber auch bei Piercings jeglicher Art findet Titan Verwendung, da es nickelfrei, antiallergen und biokompatibel ist.

Schmuckstücke aus Titan sind also überaus hautfreundlich. Durch die komplizierten Herstellungsprozesse zählt Titan zu den kostspieligeren Metallen.

 

Diamanten

Ein Diamant ist so wertvoll, weil der Diamant der härteste natürlich vorkommende Stoff ist, den es auf der Welt gibt.

Kein anderes natürlich vorkommendes Mineral erreicht annähernd diese Härte. Durch diese Beständigkeit und Härte verliert ein Diamant nie sein Funkeln und bleibt für immer schön. Bei Verlobungs- oder Hochzeitsringen steht der Diamant vor allem für das Bündnis des (zukünftigen) Ehepaars, das, genau wie der Diamant, ewig halten soll.

Was Sie beim Kauf von Diamantschmuck beachten sollten und was genau die 4Cs sind, haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst.

 

Carat: Das Gewicht des Diamanten

Das Gewicht eines Diamanten wird in Karat angegeben. Karat ist die Maßeinheit der Masse bei Edelsteinen. Ein Karat entspricht dabei 0,2 Gramm; so entspricht ein Gramm umgerechnet fünf Karat. Je schwerer ein Diamant ist, umso wertvoller ist dieser. Seit 1970 ist das Karat in Europa die einheitliche Norm für die Bestimmung des Edelsteingewichtes.Ein Karat bei Edelsteinen hat nichts mit dem Karat bei Goldlegierungen zu tun - sie dürfen nicht verwechselt werden!

Colour: Die Farbe des Diamanten

Die Farbskala von Diamanten wird mit Buchstaben von D bis Z gekennzeichnet. Dabei steht D für hochfeines bzw. höchstmögliches Weiß, ab der Farbe I/J wirkt der Diamant leicht gelblich und die Färbung wird mit jedem Grad der Farbskala immer deutlicher. Das gängigste und offizielle Farbsystem von Diamanten stammt vom GIA (=Gemmological Institute ofAmerica) und gliedert sich wie folgt:

Reinheit

Beschreibung

D

Die höchste Farbstufe die ein Diamant erreichen kann. Zu 100% farblose Diamanten sind extrem selten und ausgesprochen teuer.   

E und F

Diamanten dieser Klasse sind außergewöhnlich transparent und Verfärbungen sind beinah gar nicht sichtbar. Diese Diamanten sind ebenfalls selten und kostbar.   

G und H

Nur beim direkten Vergleich mit einem Musterstein, sind die Verfärbungen bei diesen Diamanten sichtbar. Für den Laien erscheinen sie farblos.

I und J

Die Tönung dieser Diamanten ist leicht erkennbar. Diamanten dieser Farbstufe sind die am häufigsten verwendeten und finden meist in Verlobungsringen, Ohrringen und Anhängern Verwendung.    

K, L und M

Diese Diamanten haben eine erkennbare Tönung, aber einige Diamanten dieser  Farbklasse sind immer noch attraktiv.

 

Clarity: Die Reinheit des Diamanten

Die Klassifizierung der Diamantreinheit ist etwas komplexer. Dabei wird zwischen den unten in der Tabelle dargestellten Reinheiten differenziert. Auch innerhalb dieser Kategorien gibt es noch Abstufungen. Als Einschlüsse werden Objekte bezeichnet, die sich im Innern des Edelsteins befinden. Bei diesen Fremdstoffen handelt es sich beispielsweiseum Flüssigkeiten, andere Mineralien oder Gas, die sich bei der Bildung des Edelsteins im Innern festgesetzt haben.

Abkürzung

Bezeichnung

Beschreibung

FL

flawless = fehlerfrei

Keine Einschlüsse (lupenrein)

IF

internally flawless = im Innern fehlerfrei

Oberflächliche Einschlüsse, die beim Schliff mit abgetragen wurden (lupenrein)

VVS

very, very small inclusions = sehr sehr kleine Einschlüsse

Einschlüsse sehr, sehr schwer erkennbar (bei 10-facher Vergrößerung)

VS

very small inclusions = sehr kleine Einschlüsse

Einschlüsse nur  schwer erkennbar(bei 10-facher Vergrößerung)

SI

small inclusions = kleine Einschlüsse

Einschlüsse leicht erkennbar (bei 10-facher Vergrößerung)

PI

piqué

Einschlüsse ohne Vergrößerung erkennbar

 

Cut: Der Schliff des Diamanten

Der Schliff sorgt für die Brillanz und das „Feuer“ eines Diamanten. Er ist dafür verantwortlich, dass sich das Licht im Diamanten inneren mehrfach bricht und sorgt somit für atemberaubendes Funkeln. Sehr maßgebend für das Aussehen und den Wert eines Diamanten ist also der Schliff des Steines, welchen den Stein erst richtig funkeln lässt. Die Bezeichnung des jeweiligen Schliffs reicht von sehr gut, über gut und mittel bis hin zu gering. Selbst wenn die Reinheit nicht hoch ist, kann ein Diamantring mit sehr gutem Schliff trotzdem eine sehr gute Brillanz aufweisen und strahlen.