Zwei CDs mussten dieses Jahr einfach gewinnen: die "klassizistische" Timba-CD Haciendo Historia mit den Stücken, der Stimme und der Trompete von Alexander Abreu und einer Band aus der crème de la créme der kubanischen Studiomusiker; und Diana Fuentes' von Descemer Bueno produzierte Amargo pero dulce. Beides sind Erstlingswerke von alles andere als unbeleckten, bisher eher im Hintergrund agierenden Künstlern, doch Diana Fuentes gewann ihren Preis in der Sparte Pop.
Los Van Van gewannen mit Arrasando den Preis für "música popular bailable", während von No mires la caratula der Charanga Habanera lediglich ein Videoclip ausgezeichnet wurde: "Con la misma loca" mit seiner Paten-Optik.
Die Preise für das beste Konzertvideo und die beste Liveaufnahme gingen an Buena Fe.
Aus der nostalgischen Ecke sind die 4-CD-Box Los Meme als beste Compilation und die Reihe Cuba en vivo als beste dokumentarische "Testimonios" zu vermelden.
Ohne besondere Veröffentlichung wurde Jorge López Marín als Komponist ausgezeichnet. |