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AROMATRAUM

- 100% Naturreine Ätherische Öle -
- Feinstes Räucherwerk -

Kostbarkeiten der Natur

Alle von uns angebotenen Ätherischen Öle sind kontrolliert und als einwandfrei bestätigt. Die entsprechenden Analysenzertifikate liegen uns vor.
Bewährte Aromatherapie-Qualität zu günstigen Preisen!  
Die Ätherischen Öle werden überwiegend mit ORIGINALITÄTS-VERSCHLÜSSEN geliefert, sind also originalverpackt.

Daneben werden die angebotenen Räucherkräuter, Wurzeln, Früchte und Gewürze in kontrollierter Lebensmittelqualität geliefert.

Selbstverständlich bieten wir ausschließlich NEUWARE an - Immer frisch, aus der aktuellen Ernte.

Ab 50,00 € Warenwert versenden wir portofrei (im Standardversand) innerhalb Deutschland bzw. frei deutsche Grenze.

Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Stöbern in unserem Shop und freuen uns auf Ihre Bestellung!


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Wir erledigen Ihre Wünsche umgehend; die Ware ist bereits versandfertig, bevor wir den Rechnungsbetrag erhalten haben. Am Tage der Gutschrift wird die Sendung verschickt. Auf die Laufzeit durch das beauftragte Versandunternehmen (Deutsche Post: ca. 1 - 2 Arbeitstage bzw. Hermes: ca. 3 - 4 
Arbeitstage) der einzelnen Sendungen haben wir keinen Einfluss. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihren Bewertungen.

Kleine Warenkunde

Naturbelassene Öle (100% naturreine Ätherische Öle)

werden direkt aus Pflanzen, mittels Wasserdampfdestillation, Extraktion mit unterschiedlichen Lösungsmitteln oder Kaltpressung (vor allem die Zitrusöle) gewonnen. Bis auf die Zitrusöle, die nur max. zwei Jahre haltbar sind, können die meisten ätherischen Öle jahrelang aufbewahrt werden. Ein gutes Rosen- oder Sandelholzöl kann wie ein sehr guter Wein im Laufe der Zeit immer reifer und besser werden.

Aber ein solches hochwertiges ätherisches Öl zu erkennen ist nicht leicht, deswegen ist die Deklaration des Etiketts von großer Bedeutung, denn die Bezeichnung "100 % naturreines ätherisches Öl" ist keine geschützte Bezeichnung und so findet sich diese Deklarierung auch bei rein synthetischen Produkten auf dem Etikett wieder. Es gibt einen Leitfaden, der das Erkennen eines hochwertigen ätherischen Öles leichter macht. Folgendes sollte auf dem Etikett vermerkt sein:


  • Der deutsche und unbedingt auch der botanische (lateinische) Name der Pflanze (Stammpflanze) um Verwechslungen mit anderen, ähnlichen Pflanzen zu vermeiden,
  • die Anbauweise der Pflanze: Konventioneller Anbau, Wildsammlung (WS), biologischer Anbau (BIO) oder kontrolliert biologisch (kbA)
  • das Herkunftsland: Ein Ingweröl aus Sri Lanka beispielsweise, ist deutlich intensiver als das aus China
  • Angabe des Pflanzenteiles aus dem das Ätherische Öl gewonnen wurde: Blatt, Frucht, Holz, Wurzel etc.
  • die Gewinnungsart: Wasserdampfdestillation (WDD), Extraktion (hier wäre die Angabe des Lösungsmittels z.B. Hexan oder Alkohol wünschenswert), Auspressen der Schalen etc.
  • Hinweis auf Rückstandskontrolle (z.B. bei der Extraktion mit Hexan)
  • der Inhalt in ml/g
  • Gefahrenhinweise (R- und S-Sätze; XN, XI etc.)
  • Charge 
  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD)
  • Anschrift mit Telefonnummer des Lieferanten/Abfüllers
  • Telefonnummer des Giftnotrufes

Die von uns angebotenen/gelieferten Ätherischen Öle sind 100% naturrein - d. h.:
  • Sie enthalten keine synthetischen Zusatzstoffe
  • sie bestehen ausschließlich aus dem Öl der angegebenen Stammpflanze
  • sie sind naturbelassen und nicht verändert
  • sie werden nicht mit Teilen anderer bzw. billigerer Öle gestreckt


Natürliche Öle (Duftöle)

Natürliche Öle bestehen aus mehreren naturreinen Komponenten, werden zu 100 % aus der namensgebenden Pflanze gewonnen. D.h. ein Lavendelöl kann mit einem billigeren, anderen naturreinen Öl vermischt werden und wird dann als natürliches Öl bezeichnet. Natürliche Öle dürfen keine synthetischen Zusätze enthalten.


Natürliche/Naturidentische Öle

Eine Mischung eines naturreinen Öles mit synthetischen Zusätzen bezeichnet man als natürlich/ naturidentisch bzw. N/NI. Für aromatherapeutische Zwecke sind solche „ätherischen" Öle nicht geeignet, da gerade die synthetischen Anteile Allergien auslösen können.

Naturidentische Öle (Parfümöle)

Ihre Bestandteile werden künstlich hergestellt und miteinander vermischt, sie entsprechen in ihrer chemischen Struktur den natürlichen Vorbildern, so dass sie wie natürliche Öle riechen. Allerdings haben sie keine positiven Wirkungen auf Körper, Geist und Seele. So besteht ein naturidentisches Rosmarinöl aus ca. 11 chemischen Bestandteilen, während das naturreine ätherische Öl ca. 150 Inhaltsstoffe vorweisen kann.

Künstliche Öle (Parfümöle)

Sie besitzen kein natürliches Gegenstück und werden gezielt auf bestimmte Geruchseigenschaften "designed". Gesundheitlich sind viele nicht unumstritten, vor allem da sie sich im Fettgewebe des Organismus anreichern und hormonähnliche Wirkungen besitzen können.


Der Preis eines ätherischen Öles ist nicht immer, aber oft ein Hinweis auf die Qualität, denn sehr gute Qualität kostet etwas mehr.

Erläuterung der Analysenmerkmale

Organoleptische Prüfung

Bei dieser Prüfung wird ein Ätherisches Öle auf seine Identität wie
  • Duft
  • Geschmack
  • Farbe/Aussehen
  • Konsistenz
geprüft und dokumentiert.

Physikalische Prüfung

Bei der Prüfung der physikalischen Kenndaten wird
  • das spezifische Gewicht (Dichte)
  • der Brechungsindex (Refraktion)
  • die optische Drehung (Polarisation)
  • die Löslichkeit in Alkohol
geprüft und dokumentiert.

Gaschromatografische Prüfung

Die Gaschromatografie bestimmt und dokumentiert die Wirk- und Inhaltsstoffe eines Ätherischen Öles. Diese Dokumentation ist das Analysen-Zertifikat.

Schadstofffreiheit

Die Prüfung auf Schadstofffreiheit, vor allem auf Lösungsmittelrückstände, die bei der Extraktion mit Hexan entstehen.


Haltbarkeit der Ätherischen Öle

Alle Ätherischen Öle, die durch Wasserdampfdestillation bzw. Extraktion (Alkoholauszug) gewonnen wurden, sind mindestens 3 - 4 Jahre haltbar. Die Sorten, die durch Kaltpressung der Schalen (Zitrusöle) gewonnen wurden sind mindestens 2 Jahre haltbar.

Manche Sorten, wie z.B. Vetiveröl, Patchouliöl, Amyrisöl oder Sandelholzöl reifen erst im Laufe der Jahre zu Ihrem „vollen" und „runden" Duft aus. Hier verhält es sich wie bei einem guten Wein: Je länger dieser lagert, desto ausgereifter ist sein Aroma.

Wir bieten Ihnen ausschließlich Ware aus frischer Ernte, so dass Sie von o. g. Haltbarkeit ausgehen können.

Wichtiger Hinweis!

Soweit zu unseren einzelnen Artikeln Aussagen über Anwendungen gemacht werden, die bestimmte Wirkungen der Produkte andeuten, wird ausdrücklich klar gestellt, dass mit diesen Aussagen keine Wirkungen im naturwissenschaftlich gesicherten Sinne angekündigt werden. Es handelt sich um Hinweise auf Anwendung der Produkte im traditionellen, überlieferten Sinne.
Alle Produkte außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren aufbewahren.


Allgemeine Hinweise:

Verwenden Sie Ätherische Öle nur dann pur auf der Haut, wenn es so angegeben ist. Ansonsten kann es zu Verbrennungen und Verätzungen führen, da die meisten Ätherischen Öle stark hautreizend sind.
  • Bringen Sie Ätherische Öle nicht mit den Augen und den Schleimhäuten in Kontakt.
  • Bewahren Sie die Essenzen kindersicher auf.
  • Lagern Sie die Ätherischen Öle kühl und vor Sonnenlicht geschützt.

Ätherische Öle sind hochkomplexe Gemische und unterliegen naturgegeben gewissen Schwankungen einer Vielzahl von chemischen Verbindungen wie
  • Terpene (mit der Endung '-en')
  • Terpenderivate wie Alkohole (mit der Endung '-ol')
  • Aldehyde (mit der Endung '-al')
  • Ketone (mit der Endung '-on')

Anwendung und Wirkung

Düfte und Gerüche können unsere Stimmungen beeinflussen und sich auf unser Wohlbefinden auswirken. Genau das macht sich die so genannte "Aromatherapie" zunutze, bei der ätherische Öle eingesetzt werden, um bestimmte Wirkungen zu erzielen. Solche ätherischen Öle kennen Sie sicher. Sie können Sie als Duftessenzen für Ihre Räume nutzen oder für Massageöle oder zum Inhalieren und anderem mehr verwenden. Die Auswahl der ätherischen Öle ist riesig und man kann durchaus auch etwas falsch bei der Anwendung machen. Hier finden Sie Tipps rund um den Einsatz und die Wirkung von ätherischen Ölen.

Was sind ätherische Öle?

Ätherische Öle sind pflanzliche Öle. Sie werden aus kleinen Drüsen gebildet, die an ganz verschiedenen Teilen einer Pflanze sitzen können:

  • an den Blättern (wie z.B. bei Eukalyptus, Melisse oder Lemongras)
  • in den Blüten (wie bei Jasmin, Rose, Kamille u.a.)
  • an den Schalen (bei allen Zitrusfrüchten)
  • im Holz (z.B. bei Zedern- oder Sandelholz)
  • in den Wurzeln (wie bei Ingwer, Iriswurzel und anderen)
  • in der Rinde (Zimtrinde)
  • im Harz (z.B. bei Myrrhe oder Styrax).

Das Wort "ätherisch" wurde übrigens vom griechischen "aither" abgeleitet, was so viel bedeutet wie "Himmelsduft". Die Substanzen sind zwar flüchtig, aber stellen ein regelrechtes Konzentrat der jeweiligen Pflanze dar. So werden sie auch manchmal als "duftende Seelen der Pflanzen" bezeichnet.


Wirkungsweise ätherischer Öle

Gerüche wirken auf eine faszinierende Weise. Denken Sie nur einmal daran, wie ein Geruch uns in die Vergangenheit versetzen kann: Sie riechen das Parfüm, das eine Klassenkameradin benutzte und sofort sind Sie wieder auf Ihrer letzten Klassenreise. Oder Sie riechen ein bestimmtes Gewürz und denken sofort zurück daran, dass in der WG früher ständig damit gekocht wurde.

Besonders spannend ist, dass an Gerüche oft Gefühle gekoppelt sind. Viele Menschen werden beim Geruch z.B. von Zimt oder Vanille glücklich, denn sie erinnern sich an schöne Kindheitstage. Oder ein Weichspülergeruch macht uns traurig, weil wir an eine verlorene Liebe erinnert werden.

Schon aus diesen wenigen Beispielen wird deutlich, dass uns Gerüche sehr stark beeinflussen können.
Intensiv und vielfältig in der Wirkung

Duftstoffe werden über das limbische System direkt in unser Großhirn übermittelt. Die Wirkung ist deshalb schnell und unmittelbar. Und genau das macht man sich mit dem Einsatz von ätherischen Ölen für die Gesundheit und das Wohlbefinden zu Nutze.

Ätherische Öle wirken je nach Pflanze z.B. entspannend, belebend, erfrischend oder klärend. Sie können Krämpfe lösen, Schmerzen lindern, Entzündungen hemmen, die Konzentration steigern, die Sinnlichkeit und Sexualität anregen und vieles andere mehr. Die Anwendung von ätherischen Ölen hat vor allem das Ziel, auszugleichen, um unsere Energien in Harmonie und Balance zu bringen.


Anwendungsmöglichkeiten

Verdunstung in der Aromalampe

Die Aromalampe eignet sich ganz besonders für Wohn-, Schlafräume, Besprechungsräume, für Küche, Kinderzimmer, Meditationsräume und Krankenzimmer.
Mit der Aromalampe können Sie sich Ihre Räume mit individuellen Düften gestalten. Geben Sie in die Schale der Aromalampe Wasser und einige Tropfen ätherische Öle. Alle ätherischen Öle sind miteinander mischbar. Eine Kerze unter der Schale erwärmt das Wasser und bringt die ätherischen Öle zum Verdunsten. Nach kurzer Zeit erfüllt sich der Raum mit dem von Ihnen zusammengestellten Duft. Lassen Sie beim Füllen der Aromalampe Ihrer Phantasie freien Lauf.

Bäder

Für ein Wannenbad benötigen Sie etwa 10 - 15 Tropfen ätherisches Öl. Die ätherischen Öle sind nicht wasserlöslich. Sie benötigen einen Emulgator, der die ätherischen Öle im Badewasser verteilt. Am besten lassen sich die ätherischen Öle mit 1 TL Honig verrührt und kurz vor dem Einstieg im Wasser verteilt, anwenden.

Körperöle

Um Körper- oder Massageöle herzustellen, benötigen Sie kaltgepresst fette Öle. Dies sind Jojoba-, Avocado-, Mandel-, Weizenkeimöl und viele mehr. Auf 100 ml fettes Öl geben Sie etwa 2 - 5 % naturreine ätherische Öle (das sind ca. 30 - 50 Tropfen). Auch hier können Sie am besten Ihre „Nase“ sprechen lassen. Nach dem Sie alles gut verschüttelt haben, können Sie das Körperöl sofort anwenden.

Anwendung in der Küche

Als gesunder Ersatz für begaste Trockengewürze. Weitere Infos siehe „Vollwertküche mit Ätherischen Ölen, Verlag Simon & Wahl, Michael Kraus“.

Innere Anwendung

Der Einsatz von ätherischen Ölen erspart keinesfalls den Gang zum Arzt/Heilpraktiker. Es ist wichtig, dass Sie sich mit einem Arzt/Heilpraktiker beraten, der Ihnen die richtigen Öle, die richtige Dosierung und die richtige Art und Dauer der Einnahme empfiehlt. Zu hohe Dosierungen bzw. eine zu lange Einnahmedauer kann zu schweren Schädigungen führen. Also bitte Vorsicht!


Umgang mit Ätherischen Ölen

Was Sie bei der Anwendung beachten sollten

Ätherische Öle sind immer hochkonzentrierte Substanzen. Pur können sie Reizungen der Haut und Atemwege hervorrufen. Deshalb sollten ätherische Öle grundsätzlich verdünnt mit einem Emulgator wie fetten Ölen, Honig, Milch oder Sahne verwendet werden. Ätherische Öle sind nicht wasserlöslich. Die einzige Anwendung, bei der ätherische Öle in Wasser geträufelt werden ist die Inhalation.

Manche Substanzen können allergische Reaktionen auslösen. Allergiker sollten sich vor der Nutzung von ätherischen Ölen am besten professionell beraten lassen. Für kleine Kinder oder geschwächte Personen sind nicht alle ätherischen Öle empfehlenswert. Auch hier ist eine individuelle Beratung angeraten. Vorsicht ist ebenfalls bei einer Neigung zu epileptischen Anfällen, bei Bluthochdruck, in der Schwangerschaft und während einer homöopathischen Behandlung angesagt.

Hinweise zum Schutz vor Risiken

Im Allgemeinen können die Ätherischen Öle risikolos für die Aromatherapie oder Haushaltszwecke verwendet werden. Aufgrund ihrer hohen Konzentration und Wirkkraft sind jedoch folgende Vorsichtsmaßnahmen geboten:

Um Risiken zu vermeiden, informieren Sie sich über die Anwendungsart eines Öls, vor allem, bevor Sie ein neues Öl verwenden.

Keine innerliche Anwendung von ätherischen Ölen ohne ärztlichen Rat! Ätherische Öle vermischen sich nicht im Wasser und können in unverdünntem Zustand die Schleimhaut des Darmtraktes schädigen. Zusätzlich sind einige ätherische Öle toxisch.

Aufbewahrt werden die Öle in dunklen Flaschen abseits von Helligkeit und Wärme und unerreichbar für Kinder und Haustiere.

Allergiker sollten wissen, dass sie bei Reaktionen auf eine bestimmte Pflanze auch auf das entsprechende ätherische Öle reagieren.

Gefährliche Öle:

Einige Ätherische Öle können, besonders in unerfahrenen Händen, Schaden anrichten, da sie in hoher Konzentration giftig sind oder schwere Hautreizungen verursachen. Folgende Öle sind unter diesen Umständen zu meiden:
  • Arnika,
  • Bergkiefer,
  • Bohnenkraut,
  • Cassia,
  • Fenchel (bitter)
  • Kalmus,
  • Kampfer (braun u. gelb)
  • Oregano,
  • Poleiminze,
  • Salbei,
  • Thuja,
  • Thymian (rot),
  • Tonkabohne,
  • Wintergrün,
  • Zimt (Rinde)

Bedenkliche Öle

Ätherische Öle, die unverträglich sein können und deshalb nur verdünnt und höchstens über einen Zeitraum von 14 Tagen angewendet werden sollen:
  • Anis,
  • Basilikum,
  • Cassia,
  • Estragon,
  • Eukalyptus,
  • (Gewürz-)Nelke,
  • Kampfer (weiß),
  • Koriander,
  • Lorbeer,
  • Muskatnuss,
  • Petersilie,
  • Schwarzer Pfeffer,
  • Sternanis,
  • Tagetes,
  • Terpentin,
  • Thymian (hell),
  • Zeder (Virginiana)
  • Wacholder,
  • Ysop,
  • Zimtblatt


Anwendung pur

Im Allgemeinen sollten ätherische Öle ausschließlich mit einem kaltgepressten Trägeröl oder einer Creme auf Naturbasis verdünnt aufgetragen werden. Es gibt Ausnahmen wie das reine Lavendelöl (z.B. bei Schnittwunden, Pickeln, Verbrennungen, Insektenstichen usw.) und Teebaumöl. Einige nicht-reizende ätherische Öle können pur als Parfüm aufgetragen werden z.B. Ylang Ylang oder Sandelholz. Aber auch hier gilt immer: Zuerst eine Kontaktprobe in der Armbeuge.


Phototoxizität

Einige Öle sind phototoxisch d. h. sie verursachen auf der Haut eine Verfärbung, wenn diese dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt wird. Folgende Öle sind, ob verdünnt oder pur, nicht für Hautpartien geeignet, die der Sonne ausgesetzt werden, da sie zudem den natürlichen hauteigenen UV-Schutz mindern:
  • Bergamotte (ausgenommen der bergaptenfreie Typ),
  • Angelikawurzel,
  • Ingwer,
  • Kreuzkümmel,
  • Limette,
  • Mandarine,
  • Orange,
  • Verbena,
  • Zitrone


Schwangerschaft

Verwenden Sie während der Schwangerschaft nur die Hälfte der angegebenen Ölmengen wegen der Empfindlichkeit des heranwachsenden Kindes. Möglicherweise toxische oder die Gebärmuttermuskeln stimulierende (emmenagoge) Öle wenden Sie in dieser Zeit besser überhaupt nicht an:
  • Anis
  • Basilikum
  • Angelikawurzel
  • Cistrose
  • Estragon
  • Fenchel (süß)
  • (Gewürz-) Nelke
  • Kreuzkümmel,
  • Lemongras
  • Lorbeer,
  • Majoran,
  • Muskatnuss
  • Muskateller-Salbei,
  • Myrrhe,
  • Petersilie
  • Selleriesamen,
  • Salbei,
  • Sternanis,
  • Thymian (hell), Wacholder,
  • Ysop
  • alle Zedernarten,
  • Zimt


Epilepsie

Bei Epilepsie sind die folgenden Öle aufgrund ihrer starken Wirkung auf das Nervensystem nicht anzuwenden:
  • Fenchel (süß)
  • Rosmarin
  • Salbei (alle Arten)
  • Ysop

Und nun wünschen wir Ihnen viel Freude beim Anwenden und Wohlfühlen!