Samenzellen reagieren empfindlich auf den chemischen Stoff
Die Zeugungsfähigkeit von Männern schwindet umso mehr, je stärker ihr Körper mit der Chemikalie Bisphenol belastet ist. Das haben US-amerikanische Forscher bei chinesischen Fabrikarbeitern festgestellt. Je mehr Bisphenol im Urin der Arbeiter enthalten war, desto schlechter war die Qualität ihrer Samenzellen. Der Stoff, der unter anderem in Beschichtungen von Konserven- und Getränkedosen verwendet wird, steht seit Jahren wegen seiner hormonaktiven Wirkung in der Kritik. Effekte beim Menschen waren bislang aber schwer nachzuweisen.
Reizen bittere Substanzen bestimmte Rezeptoren in den Bronchien, erweitern sie sich
Geschmacksrezeptoren für Bitterstoffe finden sich auch in den Bronchien. Sie bewirken, dass sich die Atemwege erweitern, wenn sie gereizt werden. Das haben Mediziner aus Baltimore im US-Bundesstaat Maryland herausgefunden und in der Fachzeitschrift Nature publiziert. Die Erkenntnis könnte zukünftig beispielsweise für die Entwicklung von Asthmamitteln genutzt werden. Ursprünglich hatten die Forscher angenommen, die Rezeptoren würden eine Verengung bewirken, um Giftstoffe fernzuhalten.
Olivenöl steckt voller gesunder Inhaltsstoffe. Sie wirken sich unter anderem günstig auf die Blutfette aus
Olivenbäume mit ihren silbrig schimmernden Blättern und knorrigen Stämmen wachsen im gesamten Mittelmeerraum. Im Spätherbst ernten die Bauern die noch grünen Oliven, im Winter die weiter gereiften rotbraunen bis schwarzen. Aus den Steinfrüchten gewinnen sie das fruchtig duftende und hoch erhitzbare Olivenöl (Olivae oleum), das vor allem einfach ungesättigte Fettsäuren enthält.
Hinzu kommen neben sekundären Pflanzenstoffen die fettlöslichen und zellschützenden Vitamine E, A und K. Studien haben gezeigt, dass sich der Genuss von kaltgepresstem Olivenöl günstig auf die Blutfettwerte auswirkt. Im Handel gibt es das Öl als „extra vergine“ oder „natives Olivenöl“. Die Naturheilkunde nutzt es für die Massage bei Muskelverspannungen. In Cremes und Hautölen glätten die in Oliven enthaltenen Fettsäuren Linol- und Palmitinsäure unsere zarte Körperhülle.
Schwangere mit einem erhöhten familiären Allergierisiko sollten besser auf Erdnüsse verzichten
Ärzte empfehlen werdenden Müttern mit einem erhöhten familiären Risiko für Allergien, auf Erdnüsse zu verzichten. Die Annahme, dass Erdnuss-Allergien bereits während der Schwangerschaft entstehen, ist nicht neu, aber bislang umstritten. Nun zeigt eine Studie mit 503 Säuglingen am Jaffe Food Allergy Institute in New York (USA), dass es doch einen Zusammenhang geben könnte. Frauen, die während der Schwangerschaft sichergehen wollen, sollten also besser die Finger von Erdnüssen lassen.
Ein Schwerbehindertenausweis kann Vorteile mit sich bringen. Menschen mit Diabetes erhalten ihn nun leichter
Für Patienten mit Diabetes wird es dank der neu geregelten Versorgungsmedizin-Verordnung einfacher, einen Schwerbehindertenausweis zu erhalten. Wie die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) meldet, gilt jetzt als schwerbehindert, wer täglich mindestens vier Insulin-Injektionen benötigt und erheblich in der Lebensführung eingeschränkt ist. Der Ausweis bringt unter anderem Steuervorteile, mehr Urlaub und einen besseren Kündigungsschutz.